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Die 5 Geschmäcker und die Wirkung der verschiedenen Lebensmittel

Die 5 Geschmäcker und die Wirkung der verschiedenen Lebensmittel

Hier erkläre ich Ihnen nun genauer den Zusammenhang zwischen verschiedenen Wirkungen der Lebensmittel und deren Bezug zum Übergewicht und den vielen anderen kleinen Unpässlichkeiten, die ich anfangs erläuterte.
Es gibt 5 Geschmacksrichtungen, die in einer ausgewogenen Mahlzeit möglichst alle, zumindest aber über einen Tag verteilt alle dazugehören. Diese Geschmäcker sind bitter, sauer, scharf und salzig und süß.
Wenn wir uns anschauen, welche Geschmäcker bei uns überhand haben, so fallen sicherlich den meisten von Ihnen salzige und der süße Geschmack ein…und wenn unser Hund von diesen Speisen abbekommt oder so gelagerte „Leckerlis“ oder Hundenahrung ist dies genauso schlecht wie bei uns.
Denn der Geschmack bitter oder gar sauer wird meist deutlich vernachlässigt.
Wie gesagt sollten alle Geschmäcker auch bei unseren Lieblingen auch im gleichen Maße in der Nahrung vorhanden sein.
Der wichtigste Geschmack ist der süße Geschmack, weil er die meisten Lebensmittel beinhaltet und zur Erde und den beiden Erdorganen Magen und Milz gehört. Damit ist aber der NATÜRLICHE süße Geschmack gemeint, beispielsweise von Obst, Möhren oder allen Getreidesorten. Auf keinen Fall raffinierter Zucker oder Produkte damit, keine Süßigkeiten oder Schokolade.
Ein hoher Anteil unserer Lebensmittel sollte also süße Lebensmittel beinhalten, da wir sonst nicht ausgewogen ernährt sind und sich Heißhunger auf Süßes einstellt oder wir wieder sehr schnell Hungergefühl bekommen. Außerdem fühlen wir uns nicht richtig satt und wohl.
Der süße Geschmack entspannt, weshalb er den verspannten Europäern liebster Geschmack ist. Und er befeuchtet. Dies ist eben bei Zucker ins Extreme verkehrt, daher schädlich und führt zu krankhafter Feuchtigkeit, wie ein Sumpf, oder gar zu Schleim und damit zu Hunderten von Beschwerden und Erkrankungen beim Hund wie Diabetes, Übergewicht, Konzentrationsschwäche, Verdauungsbeschwerden bis hin zu Krebs.
Zusätzlich zum süßen Geschmack sollte es eben eine Mischung aus den anderen Geschmäckern geben. Insbesondere vorsichtig sein sollten man aufgrund eines viel zu hohen Anteil mit salzigen und scharfen Geschmack. ( Hundefutter sind auch oftmals viel zu salzig )
In der Chinesischen Ernährungslehre leitet der salzige Geschmack Flüssigkeit und Qi nach unten aus, was in der der Krebstherapie zeitlich begrenzt helfen kann, aber als Dauernahrung zu Vitalitätsverlust und einer Schwäche der Niere mit all den Folgen führt. Der scharfe Geschmack öffnet wunderbar die Poren und bewegt das Qi. Dies beseitigt Stauungen, bewegt Stagniertes und entspannt den Hund. Insbesondere nicht verarbeitete Emotionen wie Wut und Frust werden dadurch ein wenig aufgelöst. Leider niemals auch nur annähernd ganz, somit sind auch dabei Krankheiten vielfältiger Art vorprogrammiert wie Asthma, Haut- und insbesondere Kälteprobleme an den Pfoten und Rücken.
Fehlend und deswegen vermehrt eigesetzt werden sollten der saure und der bittere Geschmack. Der saure Geschmack zieht zusammen, bewährt die Säfte, unter denen die Chinesen Köperflüssigkeiten und Blut verstehen, und hilft der Leber. Der bittere Geschmack leitet aus und befreit von Schadstoffen, was auch die bekannte Löwenzahnkur im Frühling erklärt. Außerdem kann er, in Maßen verabreicht, beruhigend insbesondere auf das Herz wirken.
Ab jetzt also immer auch ein wenig bittere und saure Nahrungsmittel ins Futter geben und Salz und schärfere Zutaten reduzieren. Auf Zuckerhaltige „Leckerli“ verzichten.
Die verschiedenen Temperaturverhalten unserer Nahrung sind ebenfalls von außerordentlicher Bedeutung, wie ich bereits erläutert habe.
Der Magen kann „hieß“ und die Milz „kalt“ werden. Somit ist klar, dass jedes Nahrungsmittel ein bestimmtes Temperaturverhalten hat. Die Chinesen unterscheiden 5 Kategorien, die da sind: kalt, kühlend, neutral, erwärmend, heiß.
Die neutralen Lebensmittel sind relativ ausgewogen und bringen dem Köper keine Verschiebung in die eine oder andere Richtung. Die anderen kühlen den Körper leicht ab oder kühlen ihn derart ab, dass er richtig kalt wird bzw. erwärmen oder erhitzen ihn gar.
Auch da sollten wir einfach aufpassen, dass wir nicht ein einziges Temperaturverhalten im Futter beimischen, sondern eine gute Mischung, die angepasst werden muss an die Jahreszeit.
Im Winter sollte das Futter erwärmende im Sommer kühlende Eigenschaften besitzen. Auf Dauer kommen Sie sehr schnell dahinter, welche Nahrung wie wirkt und können ausgewogen füttern.
Denn ein Überschuss in die eine oder andere Richtung erzeugt entweder Substanzverlust, also einen Abbau von Muskeln und Fleisch im Körper unseres Hundes, ausgelöst durch zu viel erhitzende Nahrung, deren Feuer Substanz verbrennt. Oder Energiemangel, hervorgerufen durch Kälte, wodurch Masse bzw. Substanz im Köper gelagert wird, so dass sich die Energie kaum durcharbeiten kann und vielfache Funktionsstörungen entstehen.

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